LIFE

Chaos im Kopf und Freude im Herzen

Ursprünglich wollte ich über ein anderes Thema schreiben (Die Angst, zu träumen). Bevor ich den geplanten Artikel beenden und veröffentlichen konnte, ist allerdings etwas passiert, das mich immer noch mitnimmt – im guten Sinne.

Ein paar von euch haben vermutlich mitbekommen, dass ich vorletzte Woche für ein paar Tage in Frankfurt war, um an einem Seminar teilzunehmen. Dabei handelte es sich um ein Speakertraining (Own the Stage) inklusive Superlearning.
Ich habe erwartet, ein paar Impulse für meine Karriere als Speakerin zu bekommen. Ein paar Ideen, auf denen ich aufbauen kann und natürlich ein bisschen Feedback, sowie einiges an Insiderwissen.

Das alles hab ich auch erhalten – womit ich allerdings nicht gerechnet habe, ist es, dass es möglich ist, einen Menschen (also „meine“ Truppe und mich) innerhalb von nur vier Tagen emotional aufzubrechen und als neue Menschen wieder zusammen zu setzen.
Seitdem ich in Frankfurt war, bin ich noch bestärkter denn je, meine Ziele in die Hand zu nehmen. Und gleichzeitig ist nichts mehr, wie es zuvor gewesen ist.

Ich bin stiller in diesen Tagen. Unkonzentrierter und verträumter. Ich habe das ganze letzte Wochenende nur geschlafen und an meinem Roman Savage weiter geschrieben, weil ich nicht wusste, wohin mit diesem neuen Ich.
Erst jetzt in den letzten Tagen fange ich an, wieder aktiver zu werden. Immer mal wieder fallen mir Inhalte für mein geplantes Bühnenprogramm ein. Immer öfter fällt der Gedanke „Scheiße, du arbeitest an einem Bühnenprogramm!“
Immer öfter kommen mir die Tränen, oder ich breche in Freude aus, habe Angst, suche Zuspruch bei meiner OTS-Gruppe, plane, träume, strahle, lächele.

In mir passiert gerade ein Umbruch und der braucht Zeit. Diesen neuen (riesigen!) Schritt zu gehen, erfordert eine Menge Mut und ich bin mehr als bereit, diesen Mut aufzubringen, auch weil ich durch das Seminar mit den anderen Teilnehmern 17 unglaublich tolle neue Kontakte geknüpft habe; Menschen, die ich so schnell nicht mehr missen möchte und die genau wissen, wie es mir geht.

In meinem Kopf herrscht also totales Chaos und weil dieser Blog meinen Werdegang begleitet, empfand ich es als richtig, euch über dieses Chaos zu informieren – denn auch das ist Teil des Weges. Wir haben nicht alle immer den Masterplan zur Hand, oder wissen immer was wir tun. Ich lerne durch Bücher, Videos, Hörbücher, Dokus, Seminare – vor allem aber durch Versuche und Selbstreflexion.

Auch Angst zu haben ist dabei vollkommen normal und in Ordnung. Dazu habe ich mal den schönen Spruch gelesen: „Wenn du merkst, dass du vor etwas Angst hast, kannst du dir sicher sein, in der richtigen Richtung unterwegs zu sein. Denn wenn es dir nicht wichtig wäre, hättest du keine Angst.“
Leider kann ich nicht mehr genau sagen, aus welchem Buch der Satz stammt, aber es ist eine der Aussagen, nach denen ich mich richte. Für mich bedeutet das, nicht gleich wieder zurückzuschrecken, wenn mir eine Situation Angst macht. Sondern sie mir dann erst recht anzusehen und notfalls auch den Mut aufzubringen, es zu versuchen.

Was wird passieren?

„Und was machst du jetzt mit dem Seminar?“

Was ich letztendlich genau wann und wie mache, kann ich euch noch nicht sagen – weil ich es so detailliert selbst noch nicht weiß. Aber ich kann euch die nächsten Schritte verraten, die ich anpeile:

  1. Masterplan
  2. Programm
  3. Artikel/Youtube/Facebook/Webseite
  4. Auftritte
  5. Finanzen

Masterplan

Zuallererst werde ich mir noch einmal die Notizen des Seminars zur Hand nehmen, für mich aufarbeiten und mir dann einen Masterplan erstellen. Günstigerweise ist das auch die Aufgabe der aktuellen Hausaufgabe in meinem Studiengang „Personal- und Businesscoach“. Hier kann ich praktischerweise zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Steht der grobe Plan, werde ich ihn in Jahre, Monate, Wochen, Aufgaben und Schritte herunterbrechen. Ich baue mir also einen Fahrplan, damit ich immer weiß, was zu tun ist.

Wichtig: Ein solcher Plan ist sehr hilfreich, damit der Fokus nicht verloren geht, aber er sollte immer auch so flexibel sein, dass er angepasst und geändert werden kann. Denn wir ändern uns auf unserer Reise immer weiter und meistens passt die Ursprungsversion dann nicht mehr zu 100%.

Programm

Bevor ich laut nach außen trete und Krach mache, muss ich natürlich erstmal wissen, wie der Inhalt meines Programms lautet. Schließlich muss ich ja wissen, was ich erzählen will, wie viel ich erzähle, welche Infos ich kostenlos herausgebe und welche ich in mein Bühnenprogramm stecke. Auch das Marketing will ausgerichtet werden und da ich mich als Marke aufbaue, muss ich wissen, wofür ich stehe und was mein Thema ist.

Artikel/Youtube/Facebook/Webseite

Wenn ich den Programmpunkt erledigt habe, werde ich nach außen treten. Das wird noch einmal der nächste spannende Moment. Um überhaupt erstmal auf mich und mein Thema aufmerksam zu machen, plane ich Gastartikel in Onlinemagazinen und Blogs, die thematisch passen und eine große Leserschaft haben, um möglichst viele Menschen zu erreichen. Gleichzeitig werde ich einen Youtubekanal eröffnen und dort, wie auch auf einer Facebookseite kurze Content-Videos hochladen. Auch eine Webseite ist geplant, die alle Kanäle miteinander verbindet und über die später auch gebucht werden kann.

Auftritte

Der große Moment – irgendwann in nicht mehr allzu ferner Zeit werde ich meinen ersten Auftritt haben. Das erste Event wird noch klein sein (und ich werde bestimmt alle Berliner Freunde hinschleifen, die ich auftreiben kann, damit es nicht so leer aussieht) und eine gute Übung sein. Von da an soll es dann aufwärts gehen und wenn dieses erste Event gut läuft, werde ich mein erstes Wochenendseminar anbieten.
Bei diesen Überlegungen bin ich jetzt schon aufgeregt!

Finanzen

Dieser Punkt ist unglaublich wichtig. Wie ihr wisst, bin ich aktuell Angestellte und lebe auch so. Die antrainierten Denkmuster zu durchbrechen, Gewohnheiten zu ändern und die Kraft aufzubringen, mich mit meinen Finanzen wirklich zu beschäftigen, ist momentan noch sehr anstrengend für mich. Trotzdem ist das ein Punkt, an dem ich dranbleiben werde, denn nur mit einem klugen Umgang mit Geld kann ich auch wachsen. Geld ist für mich ein Mittel zum Zweck, ein Stück Freiheit. Habe ich Geld, habe ich die Freiheit, meine Ziele noch entspannter zu verfolgen (weil ich zum Beispiel nicht jeden Monat auf das Gehalt warten und bis dahin von der Hand in den Mund leben muss).

Und das Programm?

Über das Programm an sich werde ich noch nicht viel verraten, außer dass meine Zielgruppe Frauen sein werden. Sobald die Inhalte fest stehen und ich anfange „mein Ding“ zu machen, werde ich nochmal darüber berichten, warum, wieso und weshalb ich mich für dieses Thema und diese Umsetzung entschieden habe.

Fragen?

Bei mir wird in der nächsten Zeit unglaublich viel und auch unglaublich spannendes passieren. Ich freue mich sehr, wenn du dran bleibst und aus meinen Berichten auch die Motivation mitnehmen kannst, um deine eigene Ziele und Träume anzugehen.
Wenn du noch Fragen hast, schreib einfach in die Kommentare! Ich freu mich. 🙂

 

Alice

2 Comments on “Chaos im Kopf und Freude im Herzen

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