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Der NaNo geht krachen – und mich freut’s

Letztes Jahr habe ich zum ersten Mal teilgenommen und die 50K geknackt. Neues Jahr, neue Herausforderung. So einfach ist das.
Ich möchte über mich hinauswachsen, eine neue Aufgabe meistern und mir beweisen, dass ich mich noch steigern kann. Dieser November wird episch. <3

So meine Aussage im letzten NaNo-Beitrag NaNo 2016 – Warum ich erst nicht wollte und jetzt doppelt teilnehme. Der Plan war es, mit zwei Konten teilzunehmen und jeweils 50K, insgesamt also 100K zu schaffen.

Inzwischen ist der November fast zu Ende und ich liege 7.129 Wörter im Rückstand – und das nur für die 50K.

Was ist passiert?

Aus zwei Konten habe ich inzwischen ein Konto gemacht (zu finden bin ich nur noch unter AllyStone). Ich habe im Laufe des NaNo gemerkt, dass es mich zunehmend frustriert, viel zu schaffen, das aber nicht wirklich zu sehen. Denn selbst wenn ich 5K geschafft habe, konnte ich nur ca. 2,5K pro Account eintragen.
Hinzu kam: Der Lifetime Achievement-Wert.
Mit jedem Tag gefiel mir der Gedanke, dass ich geschrieben und geschaffen habe und das nicht in meinen Lifetime-Wert mit einfließt weniger – schließlich habe ich doch alles selbst geschrieben, ganz egal unter welchem Pseudonym. Also habe ich beide Konten zusammengelegt.

Als nächstes musste ich von der Idee 100K Abschied nehmen und mir als neues Ziel setzen, den NaNo „normal“, also mit 50K, zu schaffen.

Heute hänge ich auch dafür um etwas über 7K zurück. Und auch wenn mich der Ehrgeiz packt, die 50K zu schaffen, könnte ich gerade nicht glücklicher sein, was meine Erfolge im November angeht.

Glücklich trotz NaNo-Rückstand? Häh?

Anfang November stand der NaNo für mich total im Mittelpunkt. Ich hatte eine Vision der 100K, ich war motiviert und bereit, loszustürmen und mein Ziel zu erreichen.
Jetzt bin ich davon soweit entfernt, dass es utopisch wäre, noch auf 100K kommen zu wollen. Ich bin nämlich erst bei 32.871 Wörtern und habe nur noch 6,5 Tage Zeit. All diese Tage werde ich dazu benötigen, um auf das Mindestmaß von 50K zu kommen.

Trotzdem war der November für mich ein voller Erfolg – denn das, was dazwischengekommen ist, ist soviel besser als die 100K beim NaNo.

Zunächst einmal habe ich meinen neuen Serienauftakt Savage – Ruf der Instinkte fertig bekommen.
Neben der Überarbeitung musste ich mich um die Blogger kümmern, habe ein Gewinnspiel veranstaltet und in meinen Netzwerken herumgefragt, ob sie das Buch bewerben und welche Ideen und Tipps sie noch für mich haben. Außerdem musste das Buch formatiert werden, Inhaltsverzeichnis und generelle Fertigstellung stehen auch noch an.

Als nächstes war ich – im Gegensatz zum letzten Jahr – regelmäßig beim Training, habe meine Ernährungsumstellung gut über die Bühne bekommen und um die 4kg verloren, was ebenfalls eins meiner Ziele war.

Und nicht zuletzt habe ich tolle neue Netzwerkkontakte geschlossen, war auf der BuchBerlin, habe Zeit mit tollen Leuten verbracht, sehr viele Kollegen und Kolleginnen wiedergetroffen oder kennen gelernt und einen ganzen Haufen an Ideen sowohl für mich als Autorin, als auch für AuthorWing und meine Coachingkarriere gesammelt. Erste Aktionen sind in die Wege geleitet und es stehen in den nächsten Tagen und Wochen noch so einige Gespräche an, mit denen ich mich und meine Projekte weiter nach vorn bringen kann.

Mit anderen Worten: Der NaNo ist an den Rand meiner Aufmerksamkeit gerückt, weil sich unerwartet sehr viele positive Entwicklungen ergeben haben, die es zu ergreifen galt.

Und wie fühlt sich verlieren so an?

Erstaunlich gut. Ich habe zwar das eine Ziel der 100K nicht erreicht, dafür an anderer Stelle aber so richtig gewonnen. Und ich habe wieder etwas gelernt: Wie wichtig es ist, dass deine Pläne gut ausgearbeitet, aber dennoch flexibel sind.

Gelegenheiten und Chancen klopfen immer wieder an die Tür, aber wir können sie nur nutzen, wenn wir auch vom Kopf her bereit dazu sind.
Hätte ich mich auf die 100K versteift, hätte ich viele tolle Menschen nicht kennen gelernt, keine Zeit mit den Zwillingsbabys meiner besten Freundin verbracht, weniger Pläne geschmiedet und ein paar wirklich tolle Chancen verpasst. Stattdessen hätte ich 100K Rohfassung gehabt (z.B. aber Savage nicht für die Veröffentlichung fertig).

Da ich meine NaNo-Plakette trotzdem will (ich bin Steinbock, ein bisschen muss ich meinen Ehrgeiz ja doch pflegen), werde ich mich ranhalten, um wenigstens die 50K noch zu schaffen.
Und die 100? Die hole ich mir, wenn ich Lust habe, mir die Zeit dafür zu nehmen. 😉

Wie geht euer NaNo voran?
Seid ihr schon safe, oder strampelt ihr gemeinsam mit mir auf das Ziel zu?
Schreibt es in die Kommentare! 🙂 

PS: Heute kam das Business-Book für selbstständige Frauen an, mit dem ich in den nächsten Wochen arbeiten und mein 2017 planen werde. Ich bin schon sehr gespannt darauf!
Kennt jemand von euch das „Mein bestes Jahr Buch“ von 2016?
Wie sind eure Erfahrungen damit? Schreibt es in die Kommentare!

 

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