Die Angst vor Neuem

Wir alle kennen sie: Die Angst vor Neuem.
Sei es ein neuer Lebensabschnitt, eine neue Aufgabe, oder eine sonstige neue Situation, in die man gerät.

Ich stehe gerade vor so einem neuen Abschnitt in meinem Leben.
Wieder einmal endet ein Kapitel, damit sich ein neues öffnen kann.
Wenn ich auf die vergangenen Monate zurückblicke, kann ich sagen, dass ich viel daraus mitgenommen habe.
Ich habe gelernt, ruhiger zu werden und die Dinge auf mich zukommen zu lassen.
Ich habe gelernt, auch aggressiven Menschen gegenüber mit Ruhe und Sachlichkeit zu begegnen und auch dann auf sie einzugehen, wenn die stolze, wütende Seite in mir ganz andere Reaktionen im Sinn hat.
Ich habe gelernt, dass am Ende alles gut wird und dass alles, was passiert, auch irgendwo einen Sinn hat. Dass das Leben nicht gegen mich, sondern für mich arbeitet.

Das Leben ist kein Groupie

Außerdem habe ich gelernt, dass das Leben kein Groupie ist, sondern ein Freund. Es ist nicht dazu da, alles für mich zu richten und alles toll zu finden, was ich tue. Das Leben ist ein wahrer Freund, einer, der mir in den Arsch tritt und mich auf die Nase fallen lässt, wenn es nötig ist.
Ich habe viele Träume und Ziele, genau wie jeder andere auch. Aber wie jeder andere auch, empfinde ich Angst, wenn es darum geht, diese Ziele zu verwirklichen.

Alles, was du immer wolltest, liegt auf der anderen Seite der Angst.
(George Addair)

Diese Angst gilt es, zu überwinden und wenn ich das von allein nicht tue, hilft das Leben sanft nach – bis ihm der Geduldsfaden reißt und es mich dann doch schubst.

Geschubst

Die Lektion, die ich dieses Mal lernen musste, ist recht eindeutig.
Ich wollte immer in die Selbstständigkeit. Irgendwann mal. Wenn ich genug Geld gespart habe für einen entspannten Anfang.
Bis dahin habe ich es in meinem Job ausgehalten. Es war bequem. Es war einfach. Und es war zwar nicht das, was ich möchte, aber es war irgendwie erträglich.

Von dem Business, das ich aufbauen wollte, habe ich geträumt, Notizen gemacht und auch ein bisschen geplant.
Aber ich bin nicht so recht aktiv geworden.
Die sanften Erinnerungen vom Leben, z.B. meine stetige Unzufriedenheit in meinem Job, habe ich also geflissentlich ignoriert.
Nun kam der Tritt. Meine Stelle wird abgebaut und ich bin gezwungen, endlich etwas zu tun. Mir eine neue Stelle zu suchen und endlich aktiv mein Sidebusiness aufzusetzen und in Gang zu bringen. Damit ich aus diesem Trott herauskomme und nicht mehr nur von meinem Sidebusiness träume, sondern es endlich auch aktiv lebe.

Die Diva

Einige kennen die Facebookseite der Diva schon, um die es in letzter Zeit leider ruhig geworden ist. Weil mir die Ideen fehlten und nicht zuletzt natürlich auch die Webseite und eine klare, präzise Vision.
An dieser arbeite ich jetzt. Ich habe einen ganzen Stapel Bücher bestellt, mit deren Hilfe ich mir das beibringe, was ich noch wissen muss, um zu starten. Und dann habe ich losgelegt. Bis Ende diesen Monats habe ich mir noch zum Planen gegeben und um die gröbsten Umrisse zu zeichnen und einen Schlachtplan zu entwickeln, an dem ich mich entlanghangeln kann. Ab nächstem Monat geht es in die Umsetzung und der Launch meines Blogbusiness ist für Juli 2017 geplant. Das erste digitale Produkt ergänzend zum Blog soll im Dezember 2017 folgen.

Da ich nebenbei noch nach einer neuen Arbeitsstelle suchen muss und auch privat sehr viel los ist, wird die nächste Zeit sehr anstrengend und kräftezehrend. Trotzdem freue ich mich darauf. Weil ich das Gefühl habe, dass sich endlich etwas bewegt. Dass ich wieder ein Stück gewachsen bin.
Und dass mein Homie – das Leben – etwas wirklich, wirklich cooles für mich bereit hält.

Los gehts.

Vor was hast du zur Zeit Angst?
Welche Aufgaben schiebst du vor dir her?

 

1 thought on “Die Angst vor Neuem

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.