Die ersten zwei Monate mit AuthorWing

Am 08.02.2016 habe ich auf meiner Autorenseite stonebooks.de zum ersten Mal über das Projekt AuthorWing gesprochen. Der Grundgedanke war, meinem Schützling J.S. Ann zu ihrem ersten Buch zu verhelfen.
Da ich nebenbei ein Studium zum Personal- und Businesscoach durchlaufe, ist sie meine erste Klientin gewesen.
Ziemlich schnell hat sich allerdings herausgestellt, dass ihr Hauptinteresse in der Beratung der Fertigstellung ihres ersten Romans galt. Also plante ich um, erschuf den Hashtag #authorwing und nahm sie als ersten Schützling in das Projekt auf.

Bereits der erste Artikel darüber erhielt sehr viel mehr Aufmerksamkeit, als ursprünglich gedacht. Die Idee gefiel, kam an, das Interesse stieg. Immer öfter wurde angefragt, ob man sich bewerben und mit einsteigen kann und ich entschloss mich kurzerhand, schnell zu handeln.
Offiziell ist das Projekt im März 2016 gestartet, die Facebookseite postete am 01.03.2016 zum ersten Mal.

Das ist jetzt etwas über zwei Monate her – Zeit für einen ersten Rückblick.

Wie sehe ich das Projekt rückblickend?

Ich bin ehrlich gesagt immer noch ziemlich geflasht. Das Projekt läuft erst seit zwei Monaten, aber bereits im ersten Monat wurde die Webseite authorwing.de über 5.500 Mal aufgerufen – obwohl ich keine Werbung oder sonstiges geschaltet habe. Es gab einen Twitterkanal, eine Facebookseite und ich habe Einträge auf beiden in meinem privaten Profil, meiner Ally J. Stone Facebookseite und meinem Twitteraccount geteilt.

Der komplette Rest lief über Mundpropaganda.
Die Wölfe, meine Freunde, andere Autoren, angehende Autoren – alle haben fleißig geteilt, kommentiert und dafür gesorgt, dass sich die Nachricht über AuthorWing schnell verbreitet hat. Selbst Die Self-Publisher-Bibel hat einen kleinen Eintrag darüber geschrieben, um noch mehr Autoren darüber zu informieren, ein weiteres OnlineMagazin hat angefragt (der Artikel ist noch nicht erschienen) und neulich gab es eine Zusammenarbeit zwischen mir und neobooks, bei der ich AuthorWing im Zuge eines Expertentipps zum Thema „Networking unter Autoren“ in der neobooks Autorenwerkstatt vorstellen durfte.

Dafür möchte ich an dieser Stelle ein fettes DANKE! an dich und jeden einzelnen Unterstützer loswerden. Du bist Klasse.

Was war das Beste in den letzten zwei Monaten?

Das Beste in den letzten Monaten ist die Motivation, die Inspiration, die Hilfe und die Kreativität, die ich miterleben durfte. Die Mitglieder von AuthorWing sind innerhalb kürzester Zeit zu einer Community zusammengewachsen.
In der internen Facebookgruppe für Mitglieder werden Fragen gestellt, drängende Themen besprochen oder sich einfach ausgetauscht. Zweimal in der Woche stelle ich mit der #fragerunde ein Thema in die Gruppe, über das sich die Wings und Schützlinge mit reger Beteiligung austauschen.

Es ist völlig gleich, von wem oder welche Frage oder Problemstellung gepostet wird – es ist eigentlich immer jemand da, der Hilfe anbieten kann. Auch an mich persönlich wenden sich immer wieder Wings und Schützlinge, um zu fragen, ob sie mir etwas abnehmen und mich bei dem Projekt unterstützen können. Mittlerweile gibt es auf der Homepage einen Blog, der mit Hilfe der Wings und von Gastbloggern zweimal in der Woche bespielt werden kann.

Nicht zuletzt spüre ich sehr viel Dankbarkeit. Die Mitglieder bedanken sich bei mir für das Projekt, während ich unglaublich dankbar für die rege Beteiligung und die Unterstützung bin, die ich im Gegenzug erhalte.
Das Projekt basiert auf einem Gleichgewicht von Nehmen und Geben, mit dem Ziel, diejenigen, die noch unsicher unterwegs sind, mit nach vorn zu bringen.
Und das ist eine ganz wunderbare Sache.

Was wünsche ich mir für die Zukunft von AuthorWing?

Kurzfristig wünsche ich mir natürlich, schon bald voller Stolz die ersten Veröffentlichungen unserer Schützlinge vorstellen zu können. Ich erinnere mich noch daran, wie aufregend und gleichzeitig unwirklich es war, meinen ersten Roman endlich veröffentlicht zu sehen. Jetzt kann ich es kaum erwarten, meinem Schützling (und natürlich auch den anderen Schützlingen) dabei zuzusehen, wie auch ihre Bücher veröffentlicht werden.

Mittelfristig möchte ich das Projekt monetarisieren, damit es sich zunächst selbst trägt und später auch einen Gewinn abwirft. Der wichtigste Punkt dabei ist es, dass das Grundprojekt für Schützlinge weiterhin kostenlos ist und bleibt, da das einer der Kernpunkte ist: Hilfe für Neuautoren, die sich keine teuren Kurse leisten können.
Um das zu ermöglichen, tüftele ich derzeitig an passenden Ideen und werde bald ein paar Testläufe veranstalten.

Langfristig soll sich das Projekt als Anlaufstelle für Jungautoren positionieren.
Zusätzlich habe ich noch mehr und größere Ziele für AuthorWing, die allerdings noch unter Verschluss bleiben.

Fazit

Zusammenfassend kann also gesagt werden: Wow.
Dieses Projekt kann definitiv etwas ganz Großes werden und ich bin unglaublich froh, dass ich den Schritt gewagt und es einfach getan habe. Bereits jetzt hat es vielen Menschen helfen können, neue Verbindungen geschaffen, Netzwerke vergrößert und eine Menge Gutes bewirkt.

AuthorWing ist einer von mehreren Schritten, die mich auf dem Weg in meine zukünftige Berufung und Selbstständigkeit begleiten werden. Ich liebe das Projekt, die Arbeit mit den Leuten und bin jetzt schon gespannt, was passieren wird, wenn ich die Freiheit habe, mehr Zeit zu investieren.

sig2

8 thoughts on “Die ersten zwei Monate mit AuthorWing

  1. Glaub mir, liebe Ally <3

    Nicht nur du bist froh, das du diesen Schritt gegangen bist. ICH bin auch froh, und absolut sicher, das ich damit jedem einzelnen, sei es Wing oder Schützling, aus dem Herzen spreche!

    Dieses Projekt wachsen zu sehen, zu merken, wie rege die Kommunikation unter uns allen ist – und wieviele wirklich TOLLE Menschen man hier kennen lernen kann, all das ist wirklich unbezahlbar!

    Ich selbst bin Ende März dem Projekt beigetreten, und so stolz darauf, ein Teil dieser Community sein zu dürfen! Was ihr alle, und ganz besonders natürlich mein weltallerbester Wing und mein liebster Mit-Schützling, mir gegeben habt, kann man mit nichts aufwiegen!

    Und das tollste ist, hier hält sich jeder an dieses eine Motto, das ich durch Dich kennen lernen durfte:

    #Konkurenzfrei <3

  2. Hmm … meine anfänglichen Zweifel, sind ehrlich gesagt, in den letzten Wochen eher gewachsen.

    Da ich wohl einer der wenigen bin (die Einzige?), der kein FB hat, kriege so gut wie gar nichts mit (einmal was von dem Update für die Schützlingseite vom Wing gehört, sonst nichts davon, was bei FB abgeht) … und nein, ‚Dann melde dich doch bei FB an!‘ ist für mich keine Option.

    1. Das ist natürlich schade. Hast du denn eine Idee, wie wir Leute ohne FB ein bisschen mehr mit einbeziehen könnten?

      Facebook bietet sich natürlich an, um die Community dort gesammelt zu betreiben und es läuft dort auch sehr sehr gut. Für ein Forum fehlt mir aktuell definitiv die Zeit. Ansonsten versuche ich auch, über den Blog mehr Infos etc. an die Leute (auch ohne FB) zu bringen.

      Ich könnte noch vorschlagen, die Fragerunden, die ich auf der FB Seite poste, auch zu twittern. Nur das rege Communityleben findet natürlich trotzdem in der FB Gruppe statt. Die ist geschlossen und ein geschützter Raum, was ja auch Sinn der Gruppe ist. Dort werden einfach Themen besprochen, die nicht für die Öffentlichkeit gedacht sind, das macht es ohne FB dann schwierig.

      1. Letztendlich ist es dein Projekt.

        Ich sehe es eben so: Du willst Authorwing als Plattform für Jungautoren positionieren. Facebook ist bereits eine (Social Media) Plattform. In der jetzigen Form bist du damit von Facebook abhängig, deine Plattform fußt auf einer anderen, aber in meinen Augen ist das momentan eher eine „Geschlossene Facebookgruppe mit Thema“.

        Ich sehe das kritisch, die meisten sehen es vermutlich eher so: Ich habe schon Facebook, dann muss ich mich nicht nochmal wo anmelden … einfach, simpel, gut? Das ist dann die Frage.

        Einen etwas persönlicheren Gedanken schicke ich dir noch via Email.

        1. Aktuell ist das Projekt eine Webseite, ein Blog und eine Community, für die ich bestehende Plattformen nutze (Twitter und Facebook). Ich sehe an der Idee, bereits vorhandene und gut etablierte Ressourcen zu benutzen, um die Leute erstmal zusammen zu bringen auch gar nichts verwerfliches. Ein eigenes Forum ist bereits im Gespräch, ganz aktuell kann ich es aber einfach noch nicht stemmen. Ich arbeite in meinem Brotjob täglich und seit Jahren mit Forenadministratoren zusammen, deshalb weiß ich, wie viel Arbeit investiert werden muss, was schief gehen kann, was man planen muss und so weiter. Und momentan sehe ich zwar eine gute Dynamik in der Gruppe, aber keine die groß genug ist, um ein Forum nicht floppen zu lassen.

          Du musst auch bedenken, dass das Projekt erst zwei Monate alt ist und noch wächst (langsam aber stetig, da Vollzeitjob, Haushalt, meine Bücher usw). Dass es später ein Forum geben wird, schließe ich ja gar nicht aus. Aber trotzdem ist es definitiv mehr als „eine Facebookgruppe mit Thema“. Es gibt auch eine FBSeite dazu, eine Webseite mit Blog, der zweimal die Woche bespielt wird um alle außerhalb von Facebook und Twitter und auch außerhalb der Community mit Infos und Themen zu versorgen, einen Twitterkanal und ich arbeite mit ein paar Wings an noch mehr für euch. Es wächst, aber eben nicht über Nacht. Dahinter steckt sehr viel Arbeit, die ich gern investiere, was aber eben auch seine Zeit dauert.
          Du hast einen Wing, du kannst den Account von uns antwittern, in den Blogkommentaren mit uns über die gebloggten Themen schreiben, über das Kontaktformular selbst Beiträge/Themen vorschlagen die dich interessieren und die im Blog angesprochen werden sollen – dich eben aktiv auch selbst einbringen. Die Eigenverantwortung des Schützlings ist ein zentraler Punkt, so steht es auch auf der Webseite. Wenn du mit deinem Wing nicht harmonierst, kannst du auch immer wechseln – auch das habe ich dir bereits vorgeschlagen. Wenn du Ideen hast, die du gern einbringen würdest, oder dir Themen auf der Seele brennen, die du nicht mit deinem Wing besprechen möchtest, sondern mit der Community, dann kannst du sie mir gern zukommen lassen. Zwitscher, schreibe Mails, oder nutze das Kontaktformular. Nur musst du es auch tun und dich selbstständig einbringen. Es ist bei um die 60 Leuten, Anzahl steigend, unmöglich für mich, jedem einzelnen nachzulaufen. Ich biete die Anlaufstelle und arbeite daran, sie möglichst attraktiv zu gestalten und immer weiter auszubauen – aber sie anlaufen und euch beteiligen müsst ihr schon selbst. Das kann euch niemand abnehmen.

          Auf meine Frage, ob ich mehr Fragen, die auf FB gestellt werden auch auf Twitter bringen soll, hast du leider nicht geantwortet, aber ich werde das einfach mal tun und austesten, ob das in 140 Zeichen funktioniert (das war bisher das, was mich ein bisschen abgehalten hat, die Sorge, ob sich da wirklich Gespräche in den Dimensionen führen lassen).

          Jetzt schaue ich mir noch deine Mail an und antworte dort auch gleich. 🙂

  3. Liebe Ally,

    als dein persönlicher Schützling möchte ich an dieser Stelle auch noch einmal ein riesiges Dankschön aussprechen, denn was du schon für mich getan hast, ist Wahnsinn. Du hilfst mir nicht nur in Fragen auf meinem Weg zur Autorin, sondern motivierst mich mit allem was du auf die Beine stellst.

    Dass aus allem ein so tolles Projekt entstanden ist, wovon auch andere Jungautoren profitieren können, begeistert mich immer wieder und ich bin einfach wahnsinnig stolz auf dich und alles was du für uns ‚Welpen‘ tust.

    @Dottie: Es mag momentan noch viel über Facebook laufen, weil es für Ally momentan noch einfacher ist, als ein ganzes Forum betreuen zu müssen. Aber das Projekt wird ja wachsen. Du darfst nicht vergessen, dass Ally und die anderen Wings diese Unterstützung in ihrer Freizeit leisten, ohne auch nur einen Cent dafür zu bekommen. Zwar verstehe ich sehr gut deine Vorbehalte gegen FB und würde auch nicht zu dir sagen, dann melde dich doch an, aber deine Zweifel gegenüber dem Projekt begründen sich einzig mit der Nutzung von FB für das Projekt. Hab noch ein bisschen Geduld, bitte deinen Wing darum dir die Fragerunde per Mail zukommen zu lassen oder überlege dir wie eine andere Methode ohne FB funktionieren kann, ohne dass Ally gleich ein ganzes Forum aus dem Boden stampfen muss. Wir Schützlinge arbeiten alle mit und helfen uns auch gegenseitig. Die Wings helfen uns beim Abheben, aber fliegen müssen wir am Ende allein.

    1. Danke dir :*
      Das Schöne an dem Projekt ist auch, dass ich sehe (und es auch bei mir so ist), dass auch die Wings noch etwas von den Schützlingen lernen. Es ist generell eine tolle Erfahrung und ich lerne auch durch das Projekt noch viel dazu. Durch die Einwände von Dottie z.B., dass ich wieder mehr zwitschern und mir überlegen muss, auch dort eine Community aufzubauen – nur eben eine öffentliche. Das Projekt war ja noch nicht fertig, als es online ging. Es steckt in den Kinderschuhen und wird im täglichen Betrieb weiterentwickelt, geschliffen und verbessert.
      Da fällt mir ein: Wann machen wir unsere nächste Sitzung? Ab in die PNs, los los 😀

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